HypnoBirthing HypnoBirthing

 

Sanft, Natürlich, Angstfrei

Die Geburt rückt näher. Dieser bewegende Moment, das Kind endlich in Empfang zu nehmen, wird mit großer Aufregung und Freude erwartet. Oft aber auch von Sorgen oder gar Angst überschattet.

Geburtsvorbereitung ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Anwendungsgebiete in der Hypnosearbeit.

Geburt ist ein elementarer Schritt aus der Symbiose mit der Mutter in die Ich-Entwicklung. Dies ist ein mutiges Unterfangen und will in einem sicheren Rahmen stattfinden, der von der Ruhe und Zuversicht von Mutter und Hebamme gehalten wird.

 

Vertrauen und Hingabe

Der Körper weiß, was er tut. Es geht nicht darum, Gebären neu zu erlernen, sondern uns der inneren Führung unseres Körpers anzuvertrauen.

Dafür brauchen wir Weichheit und Vertrauen in die weiblichen Urkräfte.

Sobald die Wehen beginnen, übernimmt der Körper das Kommando. Er erzeugt die nötige Kontraktion, um das Kind in die Welt zu "befördern". Die Muskulatur der Gebärmutter gehört zu der sogenannten "Glatten Muskulatur" und lässt sich gar nicht bewusst ansteuern. Anstatt als Frau aktiv die Kontrolle über den Prozess übernehmen zu wollen, geht es darum zu erlauben. Sich ihm hinzugeben.

 

Komplikationen?

In unserer Gesellschaft genießt der Geburtsvorgang ein sehr negatives Bild. Frauen werden von schlimmen Erfahrungsberichten und Warnungen überhäuft. Vielleicht hatten sie auch eigene herausfordernde Geburtserfahrungen.

Fakt ist: Vertrauen und Ruhe werden von Angst und Unsicherheit verdrängt.

Angst versetzt unser vegetatives Nervensystem in einen Stresszustand. Dies blockiert den Geburtsverlauf auf verschiedenen Ebenen.

Dazu muss die sogenannte "Fight-Flight-Freeze"- oder auch "Kampf-Flucht-Erstarren"-Reaktion verstanden werden. In Gefahrensituationen müssen wir schnell und instinktiv handeln. In einem Sekundenbruchteil muss das System entscheiden, ob wir in die Konfrontation, also in den Kampf gehen oder fliehen. Als letzten Ausweg hilft nur noch Erstarren, sich also sozusagen tot zu stellen.

Der Angstzustand vor oder während der Geburt suggeriert, dass im Außen eine Gefahr lauert. Das Nervensystem kann nicht zwischen der Angst vor Schmerz und Komplikation oder der Bedrohung durch einen Säbelzahntiger unterscheiden. Das System bereitet sich für alle Möglichkeiten vor und das Blut wird vor allem in die Skelettmuskulatur gepumpt und nicht mehr zu den inneren Organen. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung des Kindes limitiert.

Für eine hochschwangere Frau kurz vor der Geburt sind sowohl Kämpfen als auch Fliehen keine Optionen. Doch auch das Kind zu gebären nicht: solange draußen Gefahren lauern, wäre das Neugeborene nicht sicher. Das Nervensystem entscheidet sich also für die einzig wirksame Handlungsstrategie: Erstarren.

Dies steht natürlich in starkem Kontrast zum natürlichen Geburtsvorgang. So soll sich eigentlich die horizontale Muskulatur der Gebärmutter entspannen, damit sich das Kind durch den Geburtskanal bewegen kann. Beim Erstarren spannen sich allerdings alle Muskelpartien gleichzeitig an, was zu einem Geburtsstillstand führen kann. Das ist einer der Hauptgründe für lange Geburten.

Jedes dritte Kind in Deutschland kommt mittlerweile per Kaiserschnitt zur Welt.

 

Selbstbestimmt und Verbunden - Dein Weg zur angstfreien Geburt

In unseren Hypno Birthing Sitzungen lernst Du, Dich von negativen Geburtsbildern abzugrenzen und eine neue Beziehung zu der Geburt Deines Kindes aufzubauen.

Das Ziel ist es, Dich optimal vorzubereiten. Ein Teil besteht darin, alte Blockaden aufzulösen und negative Glaubenssätze loszulassen.

Darüber hinaus erlernst Du Techniken, die Dich in Deiner Selbstwirksamkeit bestärken. Als primäres Werkzeug nutzen wir die Selbsthypnose (LINk). Im Kontakt mit Dir lernst Du, Dich mit Deinem Körper und Deinem Kind zu verbinden, und Körper und Geist zu beruhigen. Dies ergänzen wir durch einige Atemtechniken und Entspannungsübungen, sodass Du optimal auf die Geburt und die Zeit danach vorbereitet bist.

Wir wollen, dass Du neues Vertrauen in Dich und Deine weiblichen Urinstinkte und Fähigkeiten erlangst.

 

HypnoBirthing

Die meisten Frauen fühlen sich nach 2 – 4 Sitzungen gut auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet. Die Anzahl der Sitzungen ist abhängig von Deinen Ängsten und wie selbstständig die Selbsthypnose-Übungen angewandt werden.

In den Sitzungen spielen wir die Geburt innerlich durch. Von der ersten Wehe bis zu dem Augenblick, in dem Du Dein Kind im Arm hältst. So gehen wir sicher, dass keine unterbewussten Ängste mehr vorhanden sind.

Du lernst klar zu sehen, was Du wirklich willst, und wie Du Deine Geburt gestalten möchtest.

Eine bewusste Vorbereitung auf die Geburt Deines Kindes erleichtert außerdem auch Deine restliche Schwangerschaft. Die berühmte (morgendliche) Übelkeit, aber auch Müdigkeit und Kopfschmerzen, können oft Ausdruck einer inneren Abwehrhaltung sein. Wenn die Geburt Angst oder Stress auslöst, dann sind diese Symptome oft eine Begleiterscheinung.

Sobald Du eine neue Haltung zur Geburt findest, verbessern sich diese Beschwerden oftmals gleich mit.

 

In Verbindung mit deinem Kind

Ein weiterer wichtiger Punkt der Geburtsvorbereitung ist die Verbundenheit von Mutter und Kind. Während der Schwangerschaft sind Mutter und Kind vereint. Neun Monate wächst es in Deinem Bauch heran und bereitet sich auf die Welt vor.

Mit der Geburt endet diese Symbiose. Die Entwicklung zum Individuum beginnt.

Manchmal kommt es vor, dass die Mutter, obwohl sie das Kind so nah bei sich trägt, keine Verbundenheit zu ihrem Baby fühlt. Als ob eine unsichtbare Barriere zwischen ihnen steht. Das kann großen Stress sowohl für die Mutter als auch für ihr Kind bedeuten. Eine gute Mutter-Kind-Verbindung ist einer der Grundpfeiler für eine positive psycho-soziale Entwicklung des Kindes. Sie erleichtert der Mutter, das Kind nach der Geburt "freizulassen" und die erste gemeinsame Zeit im Wochenbett zu genießen.

In der Hypnosearbeit können wir ganz aktiv an dieser Bindung arbeiten, sodass die Liebe zu Deinem Kind voll gelebt werden und fließen kann.

 

Wann?

Ich empfehle, wenn möglich in der 25. SW zu beginnen, damit genügend Zeit ist. Umso früher man anfängt, desto länger kann das Gelernte geübt und integriert werden.

Ich hatte aber auch eine Klientin, die erst drei Tage vor der Geburt ihres Kindes von HypnoBirthing gehört hat und mich kontaktiert hat. Zu spät ist es also nie.

Genauso kann die Hypnosearbeit auch bei einem (unerfüllten) Kinderwunsch genutzt werden, um den Prozess der Empfängnis zu begleiten und zu unterstützen.

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